< Juli 2018 >
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Brauchtum

Bauernregeln sind aus Beobachtung nacheinander folgender Umstände entstanden und wurden über Generationen weitergegeben. Eine Bauerregel versucht, aus bestimmten Wetterlagen Vorhersagen und Rückschlüsse auf später kommende Ereignisse zu treffen.

Die meisten befassen sich mit der mittelfristigen Wettervorhersage, zum Beispiel ausgehend vom Wetter oder anderen natürlichen Ereignissen an bestimmten Lostagen eines Monats oder dem Wetter eines ganzen Monats.

 

Bauernregeln (Juli)

 

2.

St. Jakob nimmt hinweg die Not, bringt erste Frucht und frisches Brot.

Mariä Heimsuch wird`s bestellt, wie`s Wetter vierzig Tag`sich hält.

Bringt der Juli heiße Glut, gerät auch der September gut.

4.

Regen am St.Ulrichstag, macht die Birnen stichig-mad.

Wenn`s am Ulrichstag donnert, fallen die Nüsse vom Baum.

8.

Der heilige Sankt Kilian stellt die ersten Schnitter an.

St.Kilian, ist der rechte Rübenmann.

10.

Wie`s Wetter am Siebenbrüdertag, es sieben Wochen bleiben mag.

An Siebenbrüder Regen, der bringt dem Bauern keinen Segen.

15.

Die erste Birn' bricht Sankt Margareth, darauf überall die Ernte angeht.

Ist Apostelteilung schön, kann das Wetter der sieben Brüder geh`n.

17.

Wenn Alexius verregnet heuer, werden Korn und Früchte teuer.

Wenn`s an Alexius regnet, ist die Ernt` und Frucht gesegnet.

19.

Vinzenz Sonnenschein, füllt die Fässer mit Wein.

20.

Margeretenregen wird erst nach Monatsfrist sich legen.

Wenn es an Margaretha regnet, kommt das Heu schlecht heim.

Die erste Birn' bricht Margareth, drauf überall die Ernt' losgeht.

An Margarethen Regen, bringt Heu und Nüssen keinen Segen.

22.

Maria Magdalena weint um ihren Herrn, drum regnet es an diesem Tage gern.

Am Tag der heiligen Magdalenen, kann man schon volle Nüsse sehen.

Regnet's am Maria Magdalenen-Tag, folgt stehts mehr Regen nach.

23.

23. Juli bis 24. August Hundstage.

Was die Hundstage gießen, muss die Traube büßen.

Klar muss Apollmaris sein, dann bringt man gute Ernte heim.

25.

St. Jakobi klar und rein, wird das Christfest frostig sein.

Um Jakobi heiß und trocken, kann der Bauersmann frohlocken.

Ist Jacobus am Ort, ziehn die Störche bald fort.

Wenn Jacobi tagt, werden die jungen Störche vom Nest gejagt.

26.

Ist St. Anna erst vorbei, kommt der Morgen kühl herbei.

Anna warm und trocken, macht den Bauer frohlocken.

St.Anna klar und rein, wird bald das Korn geborgen sein.

28.

Hundsstern, Freund des Sirius, der bringt den Schweiß so recht in Fluß.

Ziehen Celsus schon die Schwalben fort, wird's bald kälter an dem Ort.

29.

Wie's an Agathe (5.2.) wettert, das weiß die Martha.

31.

So wie Ignaz stellt sich ein, wird der nächste Januar sein.